n8n ist die einzige große Workflow-Engine, die du selbst hosten kannst. Aber lohnt das?
Die drei Optionen
- n8n Cloud — gehosteter Tarif laut aktueller Herstellerseite
- Self-hosted Community Edition — Softwarelizenz und eigener Betrieb getrennt kalkulieren
- Self-hosted Enterprise — bezahlte Lizenz mit SSO, RBAC, Workflows als Code
Kosten ehrlich gerechnet
Zum Serverpreis kommen Setup, Updates, Backups, SSL, Monitoring, Rufbereitschaft und Wiederherstellungstests. Rechne diese internen Stunden mit ein und vergleiche sie mit dem aktuellen Cloud-Tarif. Eine pauschale Workflow-Schwelle ist dafür nicht belastbar.
DSGVO
Self-Hosting betrifft zunächst die Workflow-Engine. API-Aufrufe, Logs, Backups und angebundene Modelle bleiben eigene Prüfstellen. Standort, Vertrag, Unterauftragnehmer, Aufbewahrung und tatsächliche Datenflüsse müssen für jeden Dienst dokumentiert werden.
Skalierung
Bei wachsender Last können Queue Mode, Redis und mehrere Worker relevant werden. Der Zeitpunkt hängt von Workflow, Laufzeit, Parallelität und Fehlertoleranz ab und sollte mit Lasttests statt einer pauschalen Zahl bestimmt werden.
Unsere Empfehlung
- Wenig Betriebsressourcen: Cloud-Angebot mit geprüften Verträgen und Datenflüssen vergleichen
- Sensible Prozesse: Self-Hosting und Cloud anhand einer Datenschutz- und Betriebsprüfung bewerten
- Enterprise mit Compliance-Pflicht: n8n Enterprise + eigene Cloud-Region
Welche Variante für deinen Prozess passt, klären wir anhand von Daten, Betrieb und Freigaben. Wer den Betrieb nicht selbst stemmen will, kann einen Ablauf im kostenlosen Agentensystem-Test prüfen. Erstgespräch: deine erste Automatisierung.